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Immobilie ersteigern

Neben dem klassischen Kauf sind auch Versteigerungen eine schöne Möglichkeit, die Wunschimmobilie zu finden – und das häufig zu günstigen Preisen. Einige Unterschiede gibt es allerdings. Gewinnen Sie hier einen ersten Einblick in das Thema und einen Eindruck vom Angebot in Ihrer Region.

Grundstück mit Gebäuden, Altenaer Str. 168 in Lüdenscheid

Am 10.08.2020 um 9 Uhr kommt am Amtsgericht Lüdenscheid, Dukatenweg 6, 58507 Lüdenscheid ein in der Altenaer Straße 168, 58513 Lüdenscheid gelegenes und mit einem ehemaligen Restaurantbetrieb bebautes Grundstück zur Zwangsversteigerung.

 

Lt. Wertgutachten handelt es sich bei dem Gebäude um ein zweigeschossiges, unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, das zeitweilig als Bürogebäude und zuletzt als Restaurantbetrieb genutzt wurde. Die Immobilie steht seit einiger Zeit leer. Die Nutzflächen werden lt. Gutachten folgendermaßen angegeben:

Nutzfläche Erdgeschoss:    194 qm

Nutzfläche Obergeschoss: 190 qm  

Nutzfläche Empore:                 28 qm

Insgesamt                                412 qm

 

Ein eigener Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage besteht derzeit nicht. Die Herstellung der erforderlichen Abwasseranlage wurde bei der Verkehrswertermittlung wertmäßig berücksichtigt. Der Gutachter hat für die Errichtung eines neuen Kanalanschlusses und einer ordnungsgemäßen Entwässerungsanlage bereits Kosten in Höhe von ca. 30.000,00 Euro einkalkuliert.

 

Die gesamte Grundstücksgröße des Versteigerungsobjekts wird mit 19.024 qm angegeben.  Der rückwärtige Teil der nicht bebauten Grundstücksfläche besteht aus reinen Forstwirtschaftsflächen.

 

Der Verkehrswert beträgt insgesamt 327.000,00 Euro.

 

Ihren Ansprechpartner erreichen Sie unter 02351 152-445

Mehrfamilienhaus, Weiße Ahe 8 in Herscheid
 
Das Wohnhaus teilt sich auf in drei Wohnungen: Eigentümerwohnung 65 qm, Dachgeschosswohnung 81 qm, Erdgeschosswohnung 50 qm. Das Objekt ist teilweise unterkellert. Die Grundstücksgröße beträgt 1.307 qm. 

Verkehrswert: 70.000 Euro. Ihren Ansprechpartner erreichen Sie unter 02351 152-322.

Gaststätte mit Eigentumswohnung und Garage, Uhlandstr. 1 in Lüdenscheid

Die Wohnung ist ca. 83 qm groß, die Gaststätte ca. 68 qm. Außerdem stehen Nebenräume im Untergeschoss mit einer Größe von ca. 62 qm zur Verfügung.  Wohnung, Gaststätte und Garage sind seit 2001 nicht mehr genutzt. Der Gaststätte bzw. der angeschlossenen ETW wurde im ersten Versteigerungsverfahren ein Verkehrswert von 106.500 Euro beigemessen. Die mitzuversteigernde Gaststätteneinrichtung wurde mit 2.500 Euro bewertet. Der Verkehrswert der Garage betrug 6.500 Euro. Ein Verkauf ist allerdings für wesentlich günstigere Werte denkbar (30.000 bis 40.000 Euro). Es haben bereits fünf Versteigerungstermine stattgefunden. Das Verfahren wurde daraufhin aufgehoben.

Ein erneutes Verfahren kann daher nur gegen Übernahme der Versteigerungskosten (voraussichtlich ca. 3.000 bis 5.000 Euro für Gutachten und Veröffentlichungen) sowie gegen Abgabe einer notariellen Ausbietungsgarantie  (voraussichtlich 30.000 bis 40.000 Euro) erfolgen.

Ihren Ansprechpartner erreichen Sie unter 02351 152-322

Wie erfahre ich von einem Versteigerungstermin und wie läuft dieser ab?

Das Gericht bestimmt den Termin und veröffentlicht ihn im Bundesanzeiger, in der örtlichen Tagespresse und an der Gerichtstafel beim Amtsgericht. Einige Amtsgerichte veröffentlichen ihre Termine auch im Internet. Die Versteigerung ist öffentlich.

Welche "Preis-Grenzen" gelten bei einer Versteigerung?

Im ersten Termin darf der Rechtspfleger den Zuschlag nicht erteilen,  wenn das Meistgebot 5/10 des Verkehrswertes nicht erreicht (sogenannte
5/10-Grenze). Liegt das Meistgebot unter 7/10 des Verkehrswertes, kann der Gläubiger den Antrag auf Zuschlags­versagung stellen (sogenannte
7/10-Grenze). Die Grenzen gelten auch im zweiten Termin, wenn im ersten Termin kein Gebot abgegeben wurde.

Es empfiehlt sich, vor oder im Termin mit dem Gläubiger zu sprechen,  um dessen Preisvorstellung zu erfahren. Auch bei einem Gebot über 7/10  des Verkehrswertes kann der Gläubiger den Zuschlag durch Einstellung des
Verfahrens verhindern.

Was ist der Verkehrswert?

Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der zum Zeitpunkt der Bewertung im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen
Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften zu erzielen ist. Eine  genaue Definition ergibt sich aus § 194 BauGB.

Wer legt den Verkehrswert fest?

Das Gericht beauftragt einen öffentlich bestellten Gutachter, der nach einem Ortstermin ein Verkehrswertgutachten erstellt. Möglich ist  auch die Beauftragung eines Gutachter­ausschusses. Das Gerichtsgutachten kann auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichtes eingesehen werden. Dem  Gläubiger liegt ebenfalls eine Abschrift vor.

Wie wird geboten und wer darf mitbieten?

Gebote werden im Versteigerungstermin mündlich abgegeben. Bieten kann jeder Interessent, der sich durch Personalausweis oder Reisepass  ausweisen und die notwendige Sicherheitsleistung im Termin erbringen
kann.

Wie hoch ist die Sicherheitsleistung?

Die Sicherheitsleistung beträgt in der Regel zehn Prozent des gerichtlich festgesetzten Verkehrswertes. Sie muss sofort gegenüber dem Amtsgericht geleistet werden. Ansonsten wird das Gebot zurückgewiesen.

Die Bietsicherheit kann auf verschiedene Arten erbracht werden: zum Beispiel durch vorherige Überweisung an die Gerichtskasse oder die  unbedingte und unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft eines inländischen Kreditinstitutes.

Sie haben Fragen zu einem Objekt?

Die im Angebot genannten Ansprechpartner sind gerne für Sie da. Innerhalb unserer Öffnungszeiten freuen wir uns auf Ihren Anruf.

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